In Whistler bezogen wir nach gefuehlten 70 Treppenstufen mal wieder eine maenner WG. Diese lebte in einem wunderschoenen haus. Wir couchsurften mit Christophe aus Frankreich und neben ihm lebte dort auch ein bunt zusammen gewuerfelter haufen franzoesichsprachiger Kanadier und ein Newfie (New Foundland).
Zu den Personen:
Christain: aus Quebec, Hausverwalter, klein, hibbelig, verrueckt, Micky Mouse aehnliche Stimme, Carpenter
Patrick: hat Indianervorfahren, kann seit einem Besuch bei einem „erleuchteten“ nicht mehr klar sehen, sieht Wesen(wie er selber sagt ),sein Plan ist das „center of the earth“ zu erkunden und die blauen Menschen dort zu besuchen, versucht alle von seinen Vorstellungen zu begeistern, kann gut kochen
Christophe: schnell eifersuechtig, nachtragend, kann aber auch sehr lustig und verrueckt sein, nimmt herumstehende krankenwagen und faehrt sie mit blaulich durch die gegend und erfreut sich schliesslich ueber die innenausstattung., seilt sich von riesigen Gondelmaesten ab und zerstoert mit steinen seine heckscheibe, versteht nicht warum menschen in discos tanzen und daran auch noch spass haben, liebt heavy metal Musik
Guillom: liebt sauberkeit und Ordnung, aufgeschlossen, hilfsbereit, lustig, arbeitet durchgehend im Skiladen und ist ein guter begeleiter auf den skipisten
Mark: heisst eigendlich nur noch Newfie (von new Foundland) ist kunstgeschichtslehrer und zur zeit ersatzleherer mit viel freizeit zum snowboarden, guter und geduldiger snowboardleherer level 1:-), verrueckt, lustig, hilfsbereit, treibt gerne schabernack, neben uns einzige nicht franzoesischsprechende person in diesem lustigen „irrenhaus“ , unser neuer reise-„daddy“
An unserem ersten abend in whistler ging es nach dem“abladen“unserer backpacks direkt zu einem lagerfeuer mit lustigen gespraechen, gitarrenspiel und einem kleinen bierchen…
Dort erfuhren wir auch, dass am kommenden wochende ein festival in whistler stattfinden sollte und wir dieses nicht verpassen sollten..:-)So wurden aus geplanten 2Tagen, entgueltige 6tage whistleraufenthalt. 🙂 So schnell wie moeglich organisierten wir uns die guenstigsten skier und kauften uns bei „funktion Junktion“ fuer schlappe 10$ helm&Skibrille…
Die ersten zwei tage standen wir auf den skiern und pesten die berge hinunter , doch schon bald schmerzten bein&fuss, sodass wir uns dafuer entschlossen auf snowboardboots umzusteigen.
Mit unserem geduldigen „newfie-snowboardlehrer“ machten auch die ersten versuche auf dem snowboard zu stehen spass, da man hier und da durch ein begeistertes „AWESOME“ aufgemuntert wurde auch wenn wir oft vorwaerts oder rueckwaerts in den schnee plumsten. fuer Newfie waren wir die ersten snowboardschueler und die perfekten testpersonen… 🙂
am zweiten tag schleifte er uns direkt bis auf die spitze des whistler Mountain, um dann festzustellen, dass wir ca 1/2 Stunde fuer 5menter brauchten…upsss:-)
so schrecklich deprimierend der anfang auch war, umso mehr freuten wir uns dann, als wir endlich ohne jeden meter umzufallen, die piste herunter kamen… wir wagten sogar(ohne Newfie-begleitung) einen sessellift zu benutzen. trotz des schweren snowboard am fuss, gelang es uns in den lift ein und auszusteigen, ohne den lift stoppen lassen zu muessen. somit haben wir uns ein awesome von newfie verdient. 🙂
nach getaner „arbeit“ und schmerzenden gliedern erkundeten wir begeistert das festivalgelaende und erfreuten uns an den vielen dingen “ for free“ 🙂 neben livemusik bot das festival auch ein artgallerie, die wir mit Newfie besuchten und sogar den „halbmitbewohner“ Oliver auf fotographien wieder fanden…
Abends genossen wir Apres ski in den verschiedensten pups und lerntenmit Newfie viel lustige leute kennen. gemeinsam hatten wir sehr viel spass und verstanden uns blendent, was evtl. auf den gleichen humor zurueckzufuehren ist :-).
Si fiel es uns doch recht schwer whistler und die netten menschen zu verlassen!
ANMERKUNG: mal wieder faellt auf, das wir ubeabsichtigt unsere freundschaft mit immer „einem mann“ fortsetzen…Frank&wir, Menno&wir, Christoph&wir,Allan&wir, Newfie&wir…komisches phaenomen, nicht wahr?! 🙂
UNNUETZES WISSEN fuer unsere Freunde U25 :    🙂
4.20 stammt aus der Kifferszene. immer um 16.20 Uhr bzw am 20.4. (april) findet eine kifferparty statt. Four twenty ist sozusagen ein codewort.
in whistler wurden einige personen aufgrund von marihuanakosum in der oeffentlichkeit fuer 8stunden hinter gitter gesperrt… 🙂 (wir waren nicht dort und wir haben auch nicht konsumiert)
Twenty twenty six/ forty thirty three: in new foundland werden die partymenschen kategoriert. entweder ist man ein 20 20 6 ->Langweiler, der frueh die party verlaesst oder man ist ein 40 30 3 -> der die fetzten fliegen laesst und bis zum morgengrauen rockt! 😉 (was in kanada nicht wirklich moeglich ist, da alles sehr frueh schliesst)
na was seid ihr???? 20 20 6 oder eher ein 40 30 3 ???
















